Epilieren, Wachsen, Lasern – nachhaltige Alternativen zur täglichen Rasur

Das Thema Haarentfernung ist bereits seit vielen Jahren sehr präsent und geht sogar bis in die Steinzeit zurück. Vor allem in den letzten Jahrzehnten rückt die genannte Thematik immer weiter in den Vordergrund. Von einer gelegentlichen Rasur der Haare an Beinen, Achseln und der Bikinizone hat sich besonders in der jüngst zurückliegenden Zeit ein Trend hin zum komplett haarlosen Körper entwickelt. So wurde aus der gelegentlichen Haarentfernung eine regelrechte Körpernorm, die für ein gepflegtes und hygienisches Äußeres steht.
Umso störender und auch zeitintensiver ist die Haarentfernung mit einem herkömmlichen Rasierer. Bereits nach wenigen Tagen bilden sich bereits wieder kleine Stoppeln, die nicht nur nach heutigen Standards unästhetisch sind – sie fühlen sich auch nicht schön an.

Eine innovative Behandlung mittels Laser-Epilation, bietet beispielsweise die Produktfamilie LightSheer von Lumenis. Schon nach 1-3 Sitzungen kann die Haardichte der behandelten Stellen deutlich reduziert werden. Dementsprechend wachsen nicht nur weniger Haare nach, auch der generelle Wachstum ist wesentlich langsamer und die Struktur der neuen Sprösslinge spürbar feiner. So kann der Zeitaufwand sowie die Abstände zwischen den Rasuren deutlich reduziert werden. Mit jeder weiteren Sitzung nimmt die Zahl der Haare weiter ab, wobei das Ansprechen auf die Laserbehandlung je nach Haarbeschaffenheit variieren kann.

Wirkungsweise des Diodenlasers LightSheer

Ziel des Diodenlasers ist die Verödung der Haarwurzel mittels Laserlichts. Das Prinzip des LightSheers beruht dabei auf der Energieabgabe des Lasers, die von dem dunklen Farbstoff im Haar, dem Melanin absorbiert wird. Dies verursacht gleichzeitig eine Erhitzung des betroffenen Follikels und eine anschließende Deaktivierung bzw. Zerstörung der entsprechenden Haarwurzel. Aufgrund dieser Selektivität der Laserwirkung kann das Follikel zerstört werden, ohne die umliegende Haut zu schädigen.
Der Erfolg der Behandlung hängt hierbei jedoch von verschiedenen Merkmalen der Haarstruktur, wie zum Beispiel der Haarfarbe (aufgrund des enthaltenen Melanins) und der Haardicke sowie weiteren Faktoren ab. Zu solchen Faktoren zählt unter anderem, dass nur Follikel in der Wachstumsphase, so genannte Anagenhaare, die Energie des Lasers absorbieren können. Der Prozentsatz der Haarwurzeln, die sich in dieser speziellen Phase befinden ist jedoch relativ gering und variiert außerdem je nach Lokalisation. Dies erklärt auch, warum mehrere Sitzungen mit LightSheer erforderlich sind. Trotzdem hat sich die Methode mit dem innovativen Diodenlaser als sehr wirksam und nachhaltig erwiesen und stellt, im Vergleich mit anderen Lasertypen, eine langanhaltende Haarentfernung bzw. -reduzierung dar.

Behandlungsablauf der Haarentfernung mit LightSheer

Vor der eigentlichen Behandlung mit LightSheer lädt das Team der Hautärzte in Osnabrück Sie herzlich zu einem persönlichen (IGEL-) Beratungsgespräch mit einer ausgebildeten Fachkraft ein, die Sie über den genauen Ablauf aufklärt und Sie zu den verschiedenen Möglichkeiten in Bezug auf Ihre Vorstellungen und Wünsche individuell berät.
Zudem sollten Sie darauf auf achten, dass die Haare vor der Behandlung 3 Wochen lang nicht epiliert, gezupft oder gewachst werden sollten, um die normalen Wachstumsphasen nicht zu beeinflussen. Rasieren können Sie sich hingegen wie gewohnt und wenn nicht anders besprochen, sollten Sie auch am Tag der Sitzung rasiert zu dem vereinbarten Termin erscheinen.
Damit keine Laserstrahlen in die Augen der Anwesenden gelangen, müssen alle Beteiligten Schutzbrillen tragen.
Sind alle Sicherheitsvorkehrungen vorbereitet, stellt die behandelnde Ärztin Frau Dr. Unnewehr den Diodenlaser auf die entsprechende Laserenergie ein und fährt nun schrittweise über die zu behandelnden Areale.
Das Verfahren ist im Vergleich zu anderen Laser-Therapien recht schmerzarm und kann bei normalem Schmerzempfinden gut ausgehalten werden.
Je nach Präferenz können Sie hier zwischen zwei verschiedenen Verfahren wählen: bei der High-Speed Integrated Technology (HIT) wird die Haut mittels einer zusätzlichen Saugkomponente angehoben und gespannt. So ist eine schnelle Behandlung großer Flächen realisierbar, was das Hitzeempfinden durch die Laserenergie spürbar senkt.
Die so genannte ChillTip-Technik arbeitet hingegen mit einem speziellen Kühlsystem, das die Haut vorübergehend betäubt und dementsprechend den Schmerz reduziert.
Gerne berät die Praxis in Osnabrück Sie zu den verschiedenen Varianten und wählt die passende für Sie aus.
Je nach Lokalisation und Anzahl der Sitzungen kostet eine Behandlung mit LightSheer ab 50 Euro.

Langanhaltende Haarentfernung durch Nadelepilation

Eine weitere langanhaltende Alternative zur herkömmlichen Rasur ist die Haarentfernung mittels Nadelepilation. Diese Variante wurde bereits lange vor der Entwicklung von Lasertherapien eingesetzt und wird von Hautärzten und Kosmetikerinnen schon seit vielen Jahren praktiziert. Hinzu kommt, dass die Energie des Diodenlasers nur durch den dunklen Farbstoff Melanin absorbiert werden kann. Da graue oder weiße Haare kein Pigment enthalten, können diese also nicht als Zielorgan erkannt werden. Für sehr helle Haut- und Haartypen kommt also nur eine Nadelepilation als dauerhafte Möglichkeit zur Haarentfernung in Frage.
Bei dieser Methode wird eine Elektrode in die Haarwurzel eingeführt, welche einen schwachen Impuls an die Keimzellen der Haare leitet und diese eliminiert, sodass an den behandelten Stellen keine neuen Haare nachwachsen können.
In Abhängigkeit der Lokalisation sowie des jeweiligen Zeitaufwandes, kann eine langanhaltende Haarentfernung mittels Nadelepilation in der Praxis Hautärzte in Osnabrück bereits ab 50 Euro realisiert werden.

Wachsen – eine günstigere Alternative der Haarentfernung

Die Haarentfernung mittels Kaltwachs- oder Warmwachsstreifen ist eine günstigere aber trotzdem sehr gründliche Alternative zur Laser- oder Epilationsbehandlung. Eine Behandlung in der Praxis in Osnabrück ist bereits ab 15 Euro möglich und ist im Vergleich zu den zuvor genannten Methoden recht erschwinglich.
Bei einem Waxing werden die Haare samt ihrer Wurzel entfernt. Das Ergebnis ist eine spürbar glattere Haut, die zwei bis vier Wochen lang keine neuen Stoppeln aufweist. Ein Nachteil dieser Methode ist, dass die Prozedur recht schmerzhaft ist und für Menschen mit einem starken Schmerzempfinden eher nicht in Frage kommt.

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